Kulturausschuss vom 13. November 2025

Es gab einige spannende Themen über die wir kurz berichten wollen:

Der Beirat Kunst im öffentlichen Raum arbeitet gerade an einem neuen Vorschlag für ein Kunstwerk im öffentlichen Raum. Frau PetraSchmidt Dreyblatt Vorsitzende des Beirats für Kunst im öffentlichen Raum und Geschäftsführerin des Brandenburgischen Verbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BVBK) gab Auskunft über das nächste geplante Kunstwerk von Lisa Weber. Es gab eine Ausschreibung für eine Fläche auf der Freundschaftsinsel. Die Vorschläge wurden im Kulturausschuss vorgetragen undwerden für die nächste Sitzung durch Entwürfe der Ideen konkretisiert.

Prinzipiell prüft und berät der Beirat die Stadt bei der Auswahl für Kunstwerke im öffentlichen Raum. Nach dem Vorschlag stimmt der Kulturausschuss über das Kunstwerk ab, ob es genehmigt wird.Wenn es genehmigt wird, stellt die kunstschaffende Person das Kunstwerk her und stellt es aus. Dabei unterscheidet man zwischen temporär und dauerhaft. Bei temporären Kunstwerken bleibt es im Besitz des Kunstschaffenden und kann auch verkauft werden.Für die Aufstellung und Materialkosten stellt die Stadt 15.000 € insgesamt pro Jahr zur Verfügung. Weitere Informationen zu Aufstellungen von Kunstwerken in der Stadt Potsdam findet ihr hier:https://www.potsdam.de/de/kategorie/kunst-im-oeffentlichen-raum   

Außerdem ging es um die Ausschreibung der Chorförderung in Potsdam. 7 Projekte werden 2026 gefördert. Für mehr reicht das Geld leider nicht aus. Zu bemerken ist, dass es sich ausschließlich um sinfonische Chorprojekte handelt. Dadurch werden Werke finanziert, die mit Orchestern hohe Kosten verursachen und ohne die Förderung schwer zu finanzieren sind.

Die Höhe der Förderbudgets für 2026 beläuft sich auf 112.500 €.

Zu bemerken ist eine Nachfrage von den Stadtabgeordneten:innen, inwieweit die Förderung innovative Projekte berücksichtigt wird. Der Ausschreibungstext spricht eine breite Chorförderung an, es werden für 2026 aber nur sinfonische Chorprojekte gefördert.KMP regt eine Überarbeitung der Richtlinien für Chorförderung an und somit neue Grundsätze zu schaffen, damit mehr innovative Projekte in die Chorförderung integriert werden.

Frank Hübner (AG Smart City der Landeshauptstadt Potsdam) hat von der Urbanen Datenplattform (UDP) berichtet, die als zentraler Datenmarktplatz entwickelt wurde. Ziel ist, öffentliche Veranstaltungsflächen sowie Veranstaltungsräume einheitlich darzustellen und diese mit den wichtigsten Informationen/Eigenschaften zu hinterlegen. Damit sollen Veranstaltende bereits in der Planungsphase ihres Events sowie des zugehörigen Genehmigungsprozesses unterstützt werden.Außerdem ist es vorgesehen, dort in einer Art Planungstool grundlegende Daten einer Veranstaltung zur Terminplanung, Vernetzung untereinander und Weitergabe der Informationen anzuknüpfen. Damit sollen Terminkollisionen vermieden und ggf. Synergien entwickelt werden.