AKTUELLES AUS DEM NETZWERK
500.000 € Kürzungen im Kulturetat 2026!
500.000 € Kürzungen im Kulturetat 2026 in nahezu allen Kulturbereichen geplant!!
Weitere drastische Kürzungen sollen von 2027 bis 2029 mit Einschnitten
in der Struktur der Kulturlandschaft Potsdams umgesetzt werden!!
Deshalb laden wir zu einem Gespräch mit Herrn Wiegel,
Kulturbeigeordneten der Stadt Potsdam, ein.
Dienstag 10. Februar von 17 bis 19.30 im T-Werk
Kommt bitte zu diesem Termin und meldet Euch bei uns an: kommunikation@
Zum Hintergrund:
Im Interview der MAZ vom 29. Januar äußert sich Herr Wiegel
zu den geplanten Sparmaßnahmen (Konsolidierungsprogramm) und versucht, sich zu erklären. Es ist bedauerlich, dass sich nach dem letzten Jahr mit runden Tisch, Diskussionsrunden und Demonstrationen nichts an der Kommunikation geändert hat. Wieder erfahren Kulturträger über ihre Finanzen erst über Nachfragen beim Kulturamt oder aus der Zeitung.
Und laut MAZ-Interview geht es dabei nicht nur um Kürzungen im Kulturetat, sondern in Abstimmung mit Frau Aubel im Kulturentwicklungsplan ab 2027 vor allem auch um strukturelle Veränderungen im Kulturbereich. Es scheint bereits beschlossen, ganzen Einrichtungen die finanzielle Unterstützung in Zukunft zu entziehen, ohne Kulturpolitik oder die Kulturschaffende bisher in Diskussionen einzubeziehen!
MAZ-Artikel: „Strukturentscheidungen heben wir uns für den Doppelhaushalt 2027/28 auf. 2027 werden wir einen Kulturentwicklungsplan erstellen.“
Potsdam als Landeshauptstadt strahlt bisher mit seiner Kulturlandschaft über sich hinaus in die Region und in die Welt. Kultur trägt hier bisher erfolgreich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, schafft eine lebenswerte Stadt, bietet kulturelle Bildungsangebote für Alle und generiert Einnahmen. Nachdem die Stadtverordneten in 2019 die schrittweise Verbesserung der Arbeitsgrundlagen vor allem auch der Mitarbeitenden im Freien Kulturbereich beschlossen haben soll nun in der Kultur dramatisch gespart werden, ohne zuvor einen gemeinsamen Diskussionsraum zu öffnen und Akteure wie Kulturpolitik einzubinden. So werden im Alleingang Tatsachen geschaffen.
MAZ-Artikel: https://www.maz-online.de/lokales/potsdam/potsdams-kulturbeigeordneter-wiegel-ueber-etatkuerzungen-fuer-freie-traeger-VQH3XCHDXFHAFNZ3RRG45AA22I.html?utm_source=e421975b8fcd1efad644efc0d0bcacd7&utm_campaign=9c49b53f-b3f3-4b2e-ab9d-1d171c8b43d5&aid=da42b14c1ff9e5ede819e9549f4c97e89a819053e4c192fa32b9ab7040963872
Danke an den Spender!
Wer noch weitere Informationen haben möchte, schickt uns bitte eine E-Mail, wir leiten Euch dann den vorläufigen Haushalt und den den Konsolidierungsvorschlag weiter.
Bitte erscheint zu dem Termin und bringt Eure Fragen und Euren Protest mit!
Online-Netzwerk-Treffen am 30. Januar 13 bis 14 Uhr
Eine herzliche Einladung zum nächsten Termin zum Mitdiskutieren, Vernetzen und Ideen schmieden.
Freitag, 30. Januar
13:00 – 14:00 Uhr
OnlineBerichte aus den ersten Treffen der schon arbeitenden Arbeitsgruppen und wir reden über den Kulturetat 2026! Aktuell wurde ein Entwurf veröffentlicht, in dem Kürzungen für den Kulturetat vorgesehen sind.
Ihr wollt dabei sein? Dann schreibt eine kurze Mail an kommunikation@
Der darauffolgende Termin wird wieder ein großes Treffen im Kunsthaus sans titre. Dort wollen wir weiter an den Strukturen von KulturMachtPotsdam feilen und vermutlich passend zur Haushaltsdebatte Strategien entwickeln, wie wir uns gegen drohende Kürzungen wehren können!
Wie immer dienen die Netzwerktreffen dazu, Themen, die Euch bewegen, anzusprechen und Ideen der Umsetzung zu erarbeiten.
Bericht Kulturausschuss vom 13. November 2025
Kulturausschuss vom 13. November 2025
Es gab einige spannende Themen über die wir kurz berichten wollen:
Der Beirat Kunst im öffentlichen Raum arbeitet gerade an einem neuen Vorschlag für ein Kunstwerk im öffentlichen Raum. Frau PetraSchmidt Dreyblatt Vorsitzende des Beirats für Kunst im öffentlichen Raum und Geschäftsführerin des Brandenburgischen Verbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BVBK) gab Auskunft über das nächste geplante Kunstwerk von Lisa Weber. Es gab eine Ausschreibung für eine Fläche auf der Freundschaftsinsel. Die Vorschläge wurden im Kulturausschuss vorgetragen undwerden für die nächste Sitzung durch Entwürfe der Ideen konkretisiert.
Prinzipiell prüft und berät der Beirat die Stadt bei der Auswahl für Kunstwerke im öffentlichen Raum. Nach dem Vorschlag stimmt der Kulturausschuss über das Kunstwerk ab, ob es genehmigt wird.Wenn es genehmigt wird, stellt die kunstschaffende Person das Kunstwerk her und stellt es aus. Dabei unterscheidet man zwischen temporär und dauerhaft. Bei temporären Kunstwerken bleibt es im Besitz des Kunstschaffenden und kann auch verkauft werden.Für die Aufstellung und Materialkosten stellt die Stadt 15.000 € insgesamt pro Jahr zur Verfügung. Weitere Informationen zu Aufstellungen von Kunstwerken in der Stadt Potsdam findet ihr hier:https://www.potsdam.de/de/kategorie/kunst-im-oeffentlichen-raum
Außerdem ging es um die Ausschreibung der Chorförderung in Potsdam. 7 Projekte werden 2026 gefördert. Für mehr reicht das Geld leider nicht aus. Zu bemerken ist, dass es sich ausschließlich um sinfonische Chorprojekte handelt. Dadurch werden Werke finanziert, die mit Orchestern hohe Kosten verursachen und ohne die Förderung schwer zu finanzieren sind.
Die Höhe der Förderbudgets für 2026 beläuft sich auf 112.500 €.
Zu bemerken ist eine Nachfrage von den Stadtabgeordneten:innen, inwieweit die Förderung innovative Projekte berücksichtigt wird. Der Ausschreibungstext spricht eine breite Chorförderung an, es werden für 2026 aber nur sinfonische Chorprojekte gefördert.KMP regt eine Überarbeitung der Richtlinien für Chorförderung an und somit neue Grundsätze zu schaffen, damit mehr innovative Projekte in die Chorförderung integriert werden.
Frank Hübner (AG Smart City der Landeshauptstadt Potsdam) hat von der Urbanen Datenplattform (UDP) berichtet, die als zentraler Datenmarktplatz entwickelt wurde. Ziel ist, öffentliche Veranstaltungsflächen sowie Veranstaltungsräume einheitlich darzustellen und diese mit den wichtigsten Informationen/Eigenschaften zu hinterlegen. Damit sollen Veranstaltende bereits in der Planungsphase ihres Events sowie des zugehörigen Genehmigungsprozesses unterstützt werden.Außerdem ist es vorgesehen, dort in einer Art Planungstool grundlegende Daten einer Veranstaltung zur Terminplanung, Vernetzung untereinander und Weitergabe der Informationen anzuknüpfen. Damit sollen Terminkollisionen vermieden und ggf. Synergien entwickelt werden.
Einladung zum STADT FORUM POTSDAM 11.12.2025 / 18:00 / Kosmos im Kreativhaus Rechenzentrum
Einladung zum STADT FORUM POTSDAM #83
Thema: Zwischen Sparzwang und Sondervermögen – Finanzielle Prioritäten für Potsdams Zukunft
Am 11.12.2025 / 18:00 / Kosmos im Kreativhaus Rechenzentrum, Dortustr. 46, Potsdam
Moderation: Prof. Karin Flegel
Einführung: Burkhard Exner Landeshauptstadt Potsdam, Beigeordneter für Finanzen, Investitionen und Controlling
Dr. Henrik Scheller Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin
Beitrag: Kommunalfinanzen in der Krise – Ursachen und Reformvorschläge
Kommentar: Katharina Erbeldinger Stadtverordnete Potsdam, Vorsitzende Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen
Mit anschließender Fishbowl-Diskussion zum Thema „Finanz-Perspektiven für Potsdam“ mit Kurzbeiträgen von:
Robert Lucas (KulturMachtPotsdam), Agnes von Matuschka (Geschäftsführerin Potsdam Science Park), Uwe Rühling (Sprecher Potential für Potsdam), Christopher Weiss (Geschäftsführer Glockenweiß GmbH), Prof. Dr. Hermann Voesgen (STADT FORUM POTSDAM)
und mit Beteiligung des Publikums (Programm übernommen aus dem Newsletter vom STADT FORUM POTSDAM)
Wer will, kann sich die Veranstaltung auch im Stream ansehen! https://www.youtube.com/watch?v=XvKECVNnfuQ
Nächste Online Netzwerktreffen! 3. Dez. und 19. Dez.
Eine herzliche Einladung zum nächsten Termin zum Mitdiskutieren, Vernetzen und Ideen schmieden. Der nächste Online-Termin findet am Mittwoch, den 3. Dezember von 9 bis 10 Uhr statt. Themen werden sein:
Ergebnisse des letzten großen Netzwerktreffen
Ihr wollt dabei sein? Dann schreibt eine kurze Mail an kommunikation@kulturmachtpotsdam.de
Der darauffolgenden Termin ist am Freitag, den 19.12 von 13 bis 14 Uhr
Wie immer dienen die Netzwerktreffen dazu, Themen, die Euch bewegen, anzusprechen und Ideen der Umsetzung zu erarbeiten.
Ergebnisse Netzwerktreffen vom 17. November
Wir haben uns sehr über die rege Beteiligung am 17. November gefreut und über die konkreten Ergebnisse.
Es ist wichtig, in einem stetig wachsenden Netzwerk nachhaltige und sinnvolle Strukturen zu entwickeln, damit wir zu Entscheidungen kommen und die vielfältigen Aufgaben, die auf einer Interessenvertretung für die Kultur in Potsdam zukommen, wahrnehmen können.
Wir haben am Anfang ein Brainstorming gemacht, was KMP für jeden darstellt. Diese Ideen sind auf Karten geschrieben worden. Sie dienen für die spätere Verwertung und als Außendarstellung. Außerdem wollen wir versuchen, die Idee von KMP in wenigen Sätzen zusammenzufassen oder sogar einen Slogan zu kreieren.
Es gibt dazu auf der Homepage einen Satz, der aus der Anfangszeit ist, inzwischen aber die Umfänglichkeit von KMP nicht mehr widerspiegelt und wir somit erweitern wollen, ergänzen oder abändern. Das ist natürlich ein Prozess und der vorgeschlagene Satz soll als Idee gelten.
Außerdem wurden vier Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die sich hoffentlich selbständig weiter entwickeln. Keine Gruppe ist geschlossen, ihr könnt Euch also bei uns (Rebekka oder Robert) melden, wenn ihr in einer Gruppe mitarbeiten wollt.
Dadurch ergeben sich einige strukturelle Veränderungen. Die wichtigste:
Ab Januar werden wir das Netzwerk Online-Treffen nur noch einmal im Monat machen. In den Treffen berichten dann die Arbeitsgruppen, worüber sie in den letzten Treffen gesprochen haben und natürlich, wie üblich, diskutieren wir über aktuelle Themen.
Weitere strukturelle Änderungen werden sein, wir verlassen die SPI als Träger zum Januar und wechseln zu Neue Kulturwege e.V..Da unsere Internetseite dazu umziehen muss, nutzen wir die Chance für eine Renovierung. Wir sind gerade dabei, sie umzugestalten und die Inhalte neu zu strukturieren, für Besucher attraktiver, informativer und leichter erschließbar zu machen.
Außerdem werden wir unser Mailinglisten-System umstellen, damit alle erreicht werden, die an den Netzwerktreffen teilnehmen möchten. Auch bekommen die Arbeitsgruppen eigene Mailinglisten für die bessere Kommunikation untereinander.
Wir haben 2025 viel erreicht. Lasst uns die Erfolge 2026 ausbauen und noch mehr bewegen!
Falls ihr das detaillierte Ergebnisprotokoll möchtet, schreibt uns eine kurze Mail, wer ihr seid und wir schicken es Euch zu. Mail an: kommunikation@kulturmachtpotsdam.de





