Aktuelles2021-03-03T22:10:26+01:00
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AKTUELLES AUS DEM NETZWERK

Für den Erhalt des Kunst- und Kreativhauses Rechenzentrum

Wieder einmal stehen Räume für Kunst und Kultur im Fokus einer Diskussion der Stadtgesellschaft. Debattiert werden derzeit intensiv Perspektiven für das Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum, das sich nach mittlerweile sechs Jahren Betrieb zu einem der vielfältigsten Kulturorte des Stadt Potsdam entwickelt hat. Das Netzwerk KulturMachtPotsdam steht für ein kulturell lebendiges Potsdam und unterstützt daher den Aufruf vieler Akteure zu einer öffentlichen Demonstration für ein Potsdam mit Rechenzentrum. Diese findet am 15.09. ab 17:00 Uhr in der Innenstadt statt.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Rechenzentrums.

 

 

1. Kulturpolitisches Forum am 15.06.

Unter dem Titel “Kultur & Verwaltung” lädt das Netzwerk #KulturMachtPotsdam am 15.06. zur ersten Ausgabe der Kulturpolitisches Foren. (hier geht’s zum Facebook-Event) Die neue Veranstaltungsreihe ist ein konkretes Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen von Akteuren und Institutionen, Kunst und Kultur mit mehr Gewicht in öffentlichen Debatten auszustatten.

Fragen zum Zusammenspiel von Kultur und Verwaltung bilden nun den Auftakt. Nach kurzen Inputs von Matthias Burgbacher, der mit seinem „Amt für unlösbare Aufgaben“ kreative Lösungen für bürokratische Prozesse findet, und Mario Zetzsche, der seit vielen Jahren als Kulturreferent in Neuruppin die dortige Kulturlandschaft voranbringt, erwarten uns folgende Gesprächspartner:innen: Dr. Birgit Seemann, Leiterin des Fachbereichs Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam, Carsten Linke, Leiter des Kulturausschusses der Stadtverordnetenversammlung, Dietmar Schwerdt, ehemaliger Kulturlotse der Stadt Erfurt und Anja Engel, Kulturmanagerin im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum sowie Lars Schmäh, kommissarischer Fachbereichsleiter Fachbereich Klima, Umwelt und Grünflächen.

Es steht eine  begrenzte Anzahl an Plätzen für die Live-Teilnahme am Forum zu Verfügung. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und hier möglich. Darüber hinaus wird das Gespräch live übertragen.

Wer an der Diskussion per Zoom teilnehmen will, nutzt bitte diesen Link.

Wer die Diskussion über Youtube verfolgen möchte, findet hier den Livestream.

 

Positionspapier von Kulturrat Brandenburg und #KulturMachtPotsdam

In Brandenburg sind Veranstaltungen von Theatern, Konzert- und Opernhäusern und ähnlichen Kultureinrichtungen wieder möglich: unter freiem Himmel in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenzen von unter 100, mit bis zu 100 zeitgleich anwesenden Besucher*innen. Dies ist ein wichtiger Schritt angesichts der Perspektiv- und Arbeitslosigkeit vieler Kunst- und Kulturschaffender.

Doch angesichts von Buchungsvorläufen und Vorverkaufszeiträumen heißt es für die Veranstaltungsbranche: Planung first, Öffnung second!

Leider fehlen derzeit noch notwendige Rahmendaten, um konkrete Programme entwickeln und ankündigen zu können. Was also dringend benötigt wird, damit nicht nur dieser Einstieg funktionieren kann, sondern möglichst zeitnah auch auf etwaige Teilöffnungen von Veranstaltungshäusern reagiert werden kann, sind: Klar definierte Einstiegszenarien und Planungssicherheit – auch in finanzieller Hinsicht!

Die Initiative #KulturMachtPotsdam und der Kulturrat Brandenburg haben daher ein gemeinsames Positionspapier verfasst und Fragen formuliert, die dringend geklärt werden müssen, damit der Wiedereinstieg gelingen kann.

Download Positionspapier

Große Unterstützung für #EimerweiseKunst

Als am Tag der Arbeit der Abend anbricht, stehen mehr als 250 Eimer auf dem Alten Markt in Potsdam. Damit hat die installative Demonstration des Netzwerks #KulturMachtPotsdam rege Beteiligung erfahren. Zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende sowie Unterstützer:innen aus Potsdam brachten im Tagesverlauf ihre Eimer in die Stadtmitte, darunter auch Eimer von Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, sowie von Noosha Aubel, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam. So setzt #EimerweiseKunst nicht nur ein buntes, sondern vor allem ein deutliches Zeichen, um auf die herausfordernde Lage für Soloselbständige im Kunst- und Kulturbereich aufmerksam zu machen.

#EimerweiseKunst am 01.05.

#EimerweiseKunst oder auch #KunstimEimer – mit diesen Stichworten lädt das Netzwerk am 01.05. zu einer installativen Demonstration auf den Alten Markt in Potsdam. Als Zeichen für die herausfordernde Lage der Kunst und Kultur sollen am Tag der Arbeit Eimer auf den Alten Markt gebracht werden und dort als Sinnbild stehen für die Ersatzarbeiten, denen Künstler:innen oftmals mangels der Möglichkeit zur Ausübung ihres Berufs jetzt stellvertretend nachgehen müssen.

Die Eimer können zwischen 9 und 16 Uhr von allen Kunst- und Kulturschaffenden sowie Unterstützer:innen auf dem Alten Markt aufgestellt werden. Weitere Informationen zur Aktions gibt es hier. 

Erfolg am 13.03.

Der virtuelle Aktionstag des Netzwerks #KulturMachtPotsdam  verzeichnete am 13.03. enormes Interesse. Die Website des Aktionstags verzeichnete innerhalb von rund 36 Stunden über 68.000 Klicks. Über die Webplattform Zoom gelangten die Gäste zum Programm RZ Spektral, das knapp 9 Stunden sendete. Alle 40 Künstler:innen, Kulturschaffende und Unterstützer:innen sorgten für das Funktionieren dieses digitalen Angebots, das unter anderem Tanzkurse, interaktive Galerieführungen, Kunstperformances sowie Netzwerkangebote umfasste. Im innovativen Spatial Chat, ein Art digitalem Treffpunkt, waren während pro Stunde durchschnittlich 60 Gäste anwesend und  folgten Angeboten wie der Kulturbasar, der Never Ending Jukebox oder der Kinopremiere von Xenorama und der Kammerakademie Potsdam. Auch dieser Bereich wurde von mehr 35 Potsdamer Kulturschaffenden digital bespielt. Weitere 10 Aktive kümmerten sich um den Telegram Chat, der einen weiteren interaktiven Strang des virtuellen Kulturprogramms bildete und ebenfalls rege genutzt wurde.

Das Netzwerk #KulturMachtPotsdam bedankt sich nachdrücklich für die außerordentliche Zusammenarbeit von Akteuren und Institutionen nahezu aller Genres. Sie ermöglichten ein deutschlandweit einzigartiges digitales Kulturfest, dem Publikum in der Landeshauptstadt und über die Grenzen Potsdam hinaus die Begegnung mit kreativer Arbeit ermöglichte. Ein ebenso großer Dank gebührt den zahlreichen Unterstützer:innen in Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

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