Aktuelles2021-12-17T10:41:11+01:00
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AKTUELLES AUS DEM NETZWERK

Kultur trotz Pandemie

Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen wieder deutlich im Griff. Auch im Bereich der Kultur ändern sich derzeit erneut viele Planungen. Auch kulturelle Angebote, die innerhalb Potsdams stattfinden sollten, müssen Formate oder Durchführungsformen ändern. Dazu kommt, dass selbst interessiertes Publikum bei den erzwungenen Änderungen schnell den Überblick verliert.

#KulturMachtPotsdam möchte helfen, Angebote sichtbar zu machen, die trotz der aktuellen Situation in den Wochen um den Jahreswechsel stattfinden. Auf der Website des Netzwerks wollen wir eine Übersicht schaffen, in der diese Angebote zu finden sind. Ob online oder offline, egal für welche Zielgruppe und möglichst in der ganzen Bandbreite der Kultur. Zu den Angeboten veröffentlichen wir die wichtigsten Informationen und auch Links.

Wer in den kommenden Wochen Kultur in Potsdam anbietet, kann diese ab sofort gern bei KulturMachtPotsdam melden. Wir freuen uns auf Eure Informationen

Hier geht es zur Meldung der Angebote.

2. Kulturpolitisches Forum am 08.11.2021

Prima la costruzione, poi la cultura? Kultur und Stadtentwicklung

Am Montag, dem 08.11.2021, lädt das Netzwerk #KulturMachtPotsdam zum zweiten Kulturpolitischen Forum ein. Mit Gästen aus Stadtverwaltung, Stadtkultur sowie beispielgebenden Akteuren werden Wege erörtert, wie die Kultur bei zentralen Stadtentwicklungsprozessen beteiligt werden kann.

Im Anschluss an das 1. Kulturpolitische Forum zum Themenfeld „Kultur und Verwaltung“ beschäftigt sich das zweite Forum am Montag, dem 8. November 2021, um 20 Uhr im Nikolaisaal mit der Frage, ob und inwieweit Kultur und kulturelle Expertisen zentrale Prozesse der Stadtentwicklung begleiten und mitgestalten dürfen, sollen, gar müssen. Hierbei soll sowohl aus Beispielen wie der Entwicklung des Stadtteils Bornstedter Feld oder des Kulturquartiers Schiffbauergasse gelernt als auch anstehende Entwicklungs-Prozesse wie im Kulturquartier Plantage oder dem neuen Stadtviertel Krampnitz in den Blick genommen werden.

Wie können in Zukunft Beteiligungsverfahren unter Einbeziehung der Kultur aufgesetzt werden, die die Gestaltung einer modernen lebenswerten Stadt für alle von der Situationsanalyse bis zur Entscheidungsfindung zum Ziel haben? Wie lässt sich aus der Vielfalt der Sichtweisen und Perspektiven die jeweils adäquate Konstellation für einen spezifischen Stadtentwicklungskontext finden – und dadurch weniger „trouble shooting“ ex post als vielmehr Gestaltung und Austausch ex ante.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden dynamischen Entwicklung der Landeshauptstadt Potsdam als einer Stadt starker – historischer wie aktueller – Brüche und Gegensätze gewinnt diese Frage zusätzliche Relevanz.

Auf dem Podium diskutieren:

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam

Sarah Zalfen, Stadtverordnete / Mitglied Kulturausschuss Potsdam

Sabine Chwalisz, Künstlerische Leitung fabrik Potsdam / Mitglied #KMP

Christopher Weiß, Architekturbüro Glockenweiß

Peter Effenberg, MediaTech Hub Potsdam

Best Practice-Impulse gibt es u.a. von:

Andreas Bauer, Leiter Staabsstelle Bürger*innenbeteiligung und Kommunikation Stadt Wien

Prof. Dr. Oliver Ibert, Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung und Professor für Raumbezogene Transformations- und Sozialforschung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg

 

Tim Jaeger, Moderation

 

Die Präsenz-Veranstaltung wird im 3G-Modell stattfinden, d.h. Zugang erhalten nur vollständig geimpfte, genesene und tagesaktuell negativ getestete Personen. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig unter anmeldung@kulturmachtpotsdam.de

Hier gibt es das Video von der Veranstaltung zum Nachschauen:

 

Die Kulturpolitischen Foren finden kontinuierlich statt und werden fortgesetzt mit den Themenfeldern „Kultur und Kommunikation“ und „Kultur und Wert(e)schöpfung.“

Für den Erhalt des Kunst- und Kreativhauses Rechenzentrum

Wieder einmal stehen Räume für Kunst und Kultur im Fokus einer Diskussion der Stadtgesellschaft. Debattiert werden derzeit intensiv Perspektiven für das Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum, das sich nach mittlerweile sechs Jahren Betrieb zu einem der vielfältigsten Kulturorte des Stadt Potsdam entwickelt hat. Das Netzwerk KulturMachtPotsdam steht für ein kulturell lebendiges Potsdam und unterstützt daher den Aufruf vieler Akteure zu einer öffentlichen Demonstration für ein Potsdam mit Rechenzentrum. Diese findet am 15.09. ab 17:00 Uhr in der Innenstadt statt.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Rechenzentrums.

 

 

1. Kulturpolitisches Forum am 15.06.

Unter dem Titel „Kultur & Verwaltung“ lädt das Netzwerk #KulturMachtPotsdam am 15.06. zur ersten Ausgabe der Kulturpolitisches Foren. (hier geht’s zum Facebook-Event) Die neue Veranstaltungsreihe ist ein konkretes Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen von Akteuren und Institutionen, Kunst und Kultur mit mehr Gewicht in öffentlichen Debatten auszustatten.

Fragen zum Zusammenspiel von Kultur und Verwaltung bilden nun den Auftakt. Nach kurzen Inputs von Matthias Burgbacher, der mit seinem „Amt für unlösbare Aufgaben“ kreative Lösungen für bürokratische Prozesse findet, und Mario Zetzsche, der seit vielen Jahren als Kulturreferent in Neuruppin die dortige Kulturlandschaft voranbringt, erwarten uns folgende Gesprächspartner:innen: Dr. Birgit Seemann, Leiterin des Fachbereichs Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam, Carsten Linke, Leiter des Kulturausschusses der Stadtverordnetenversammlung, Dietmar Schwerdt, ehemaliger Kulturlotse der Stadt Erfurt und Anja Engel, Kulturmanagerin im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum sowie Lars Schmäh, kommissarischer Fachbereichsleiter Fachbereich Klima, Umwelt und Grünflächen.

Es steht eine  begrenzte Anzahl an Plätzen für die Live-Teilnahme am Forum zu Verfügung. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und hier möglich. Darüber hinaus wird das Gespräch live übertragen.

Wer an der Diskussion per Zoom teilnehmen will, nutzt bitte diesen Link.

Wer die Diskussion über Youtube verfolgen möchte, findet hier den Livestream.

 

Positionspapier von Kulturrat Brandenburg und #KulturMachtPotsdam

In Brandenburg sind Veranstaltungen von Theatern, Konzert- und Opernhäusern und ähnlichen Kultureinrichtungen wieder möglich: unter freiem Himmel in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenzen von unter 100, mit bis zu 100 zeitgleich anwesenden Besucher*innen. Dies ist ein wichtiger Schritt angesichts der Perspektiv- und Arbeitslosigkeit vieler Kunst- und Kulturschaffender.

Doch angesichts von Buchungsvorläufen und Vorverkaufszeiträumen heißt es für die Veranstaltungsbranche: Planung first, Öffnung second!

Leider fehlen derzeit noch notwendige Rahmendaten, um konkrete Programme entwickeln und ankündigen zu können. Was also dringend benötigt wird, damit nicht nur dieser Einstieg funktionieren kann, sondern möglichst zeitnah auch auf etwaige Teilöffnungen von Veranstaltungshäusern reagiert werden kann, sind: Klar definierte Einstiegszenarien und Planungssicherheit – auch in finanzieller Hinsicht!

Die Initiative #KulturMachtPotsdam und der Kulturrat Brandenburg haben daher ein gemeinsames Positionspapier verfasst und Fragen formuliert, die dringend geklärt werden müssen, damit der Wiedereinstieg gelingen kann.

Download Positionspapier

Große Unterstützung für #EimerweiseKunst

Als am Tag der Arbeit der Abend anbricht, stehen mehr als 250 Eimer auf dem Alten Markt in Potsdam. Damit hat die installative Demonstration des Netzwerks #KulturMachtPotsdam rege Beteiligung erfahren. Zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende sowie Unterstützer:innen aus Potsdam brachten im Tagesverlauf ihre Eimer in die Stadtmitte, darunter auch Eimer von Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, sowie von Noosha Aubel, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam. So setzt #EimerweiseKunst nicht nur ein buntes, sondern vor allem ein deutliches Zeichen, um auf die herausfordernde Lage für Soloselbständige im Kunst- und Kulturbereich aufmerksam zu machen.

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